Der Landesverband

Der Landesverband



Der Bund der Vertriebenen, Landesverband Baden-W├╝rttemberg, ist ein gesetzlich anerkannter Gesch├Ądigtenverband.

Er wurde am 3. September 1949 als "Landesverband der Vertriebenen Deutschen in Nordw├╝rttemberg" und am 9. November 1952 als Gesamtverband aller Regierungsbezirke im neuen Bundesland Baden-W├╝rttemberg unter dem heutigen Namen "Bund der Vertriebenen" gegr├╝ndet.

Zum Landesvorsitzenden wurde damals Rechtsanwalt Dr. Karl Mocker gew├Ąhlt, als Landesgesch├Ąfts-f├╝hrer wurde Robert Maresch bestellt. Im Mai 2017 ├╝bergab der langj├Ąhrige Landesvorsitzende Arnold T├Âlg sein Amt in j├╝ngere H├Ąnde. Neue BdV-Landesvorsitzende ist seither Iris Ripsam. Neuer Landes-gesch├Ąftsf├╝hrer ist Hartmut Liebscher, der das Amt von Ulrich Klein ├╝bernahm.

Der BdV-Landesverband bekennt sich zu der am 5. August 1950 in Stuttgart - Bad Cannstatt beschlossenen und in einer zugleich stattgefundenen Gro├čkundgebung der ├ľffentlichkeit mitgeteilten "Charta der deutschen Heimatvertriebenen".

Der BdV hat insbesondere die Aufgaben,
  • sich f├╝r die Verwirklichung des Selbstbestimmungsrechtes, des Rechtes auf die angestammte Heimat, der allgemeinen Menschenrechte und f├╝r eine gerechte Ordnung zwischen den Staaten und V├Âlkern Europas einzusetzen,
  • die ihrer Heimat beraubten Deutschen sozial und wirtschaftlich zu f├Ârdern,
  • zur Integration insbesondere auch der Sp├Ątaussiedler beizutragen, ihre Rechte im Rahmen der Gesetze vor Beh├Ârden und Gerichten zu vertreten, wenn dies der Landesverband f├╝r notwendig erachtet,
  • ihre Forderungen gegen├╝ber Regierung, gesetzgebenden K├Ârperschaften und der ├ľffentlichkeit in allen Angelegenheiten zu vertreten, die mit dem Verlust der Heimat zusammenh├Ąngen,
  • das heimatliche Kulturgut zu erhalten, zu pflegen und zu f├Ârdern sowie die Kenntnis von den Heimatgebieten zu vertiefen und zu verbreiten.
Mitglied kann werden, wer sich zu den satzungsgem├Ą├čen Zielen des Verbandes bekennt.

Der Aufbau des Verbandes:

Der Bund der Vertriebenen spiegelt in seiner organisatorischen Gliederung das Schicksal der ost,- sudeten- und s├╝dostdeutschen Heimatvertriebenen wieder. Sein Aufbau wird von zwei Faktoren bestimmt,
  • der landsmannschaftlichen Verwurzelung in einem bestimmten Vertreibungsgebiet,
  • dem Wohnort im Aufenthaltsgebiet.

Die Verbindung zwischen herkunftsbezogener und aufenthaltsbezogener Organisationsform pr├Ągt das Bild des Verbandes auf allen Ebenen: